Christlicher Verein Junger Menschen Düsseldorf e.V.

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! (Johannes 14, 1)








 

Monatsspruch August 2010:

Jesus Christus spricht: Ihr urteilt, wie Menschen urteilen, ich urteile über keinen. Wenn ich aber ein Urteil spreche, so ist mein Urteil wahr. Denn ich bin nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat.
Johannes 8, 15

In diesen Sätzen macht Jesus seinen Zuhörern - und damit auch uns heute - deutlich, dass sie auf die falsche Weise zu einem Urteil über ihn kommen: Sie urteilen nach der „Art der Menschen“. Ihr Bild von Jesus ist geprägt von ihrer menschlich-irdischen Erkenntnis und der menschlichen Beurteilung dessen, was sie mit ihm erleben.

Jesus erklärt ihnen außerdem, dass er nicht auf ihre Weise zu einem Urteil kommt. Gemeinsam mit Gott erkennt er die Herzen und damit die Menschen ganz.

Diese Verbundenheit Jesu mit Gott gibt ihm die Vollmacht, die er in Heilungen, in anderen wundersamen Begebenheiten und in seinen Predigten immer wieder zeigt.

Die Pharisäer wollen nichts von dieser Verbundenheit hören, für sie sind diese Worte Jesu Gotteslästerung. Ihr Glaube lässt nicht zu, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der Messias auf den sie eigentlich warten. Das Bild, das sie sich von ihm gemacht haben, passt nicht zu diesem einfachen Wanderprediger. Ihr Urteil ist falsch, denn es ist nicht durch ihren Glauben entstanden.

Auch für uns ist es immer wieder eine große Herausforderung über Jesus als Sohn Gottes zu sprechen. „Irdisch-menschliche“ Augen und Ohren halten unsere Erzählungen für verrückt, unrealistisch, anmaßend – was sie auch zu sein scheinen.

Durch die „Brille des Glaubens“ an Gott und Jesus bekommen die Ereignisse eines Menschenlebens eine neue Be–deutung und Be–urteilung.

Sich auf den Glauben einzulassen, diese neue Sicht vom eigenen Leben und vom Leben der anderen Menschen zu bekommen, das ist für die Pharisäer eine zu große Herausforderung gewesen – und für dich?

Petra Meister